Die Leiterrunde

Ein Stamm ohne Jugendliche ist genau so leblos und vor allem sinnlos, wie ein Stamm ohne Leiter. Als erwachsener Mensch ab einem Alter von 18. Jahren trägt man besondere Verantwortung für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten im gesamten Stamm und in "seinem" Trupp im Besonderen.

Für sich selbst und andere einstehen zu können, muss erst einmal probiert werden. Erwachsene Leiterinnen und Leiter begleiten und unterstützen diesen Prozess. Sie ermuntern die Mitglieder ihrer Gruppen, gemeinsam das Programm der Gruppe zu gestalten und darauf zu achten, dass es für jeden einzelnen zu einer Bereicherung seiner Persönlichkeit wird. Bei den Wölflingen greifen die Leiter noch sehr stark in die Planung der Truppstunden und Aktionen ein, lassen die Kinder aber dennoch mit entscheiden. Ein Roverleiter hingegen greift nur noch ab und zu ein und ist eher im Hintergrund aktiv. Auf diesem Wege entdecken die erwachsenen Leitungskräfte des Verbandes ihr eigenes Leben neu und setzen sich als Partner und Anwalt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für deren Anliegen und Interessen ein.

Eine Stärkung und Reflexion dieser Ziele findet regelmäßig in der Leiterrunde statt. Sie denkt gemeinsam über das Pfadfinder-Sein nach, setzt sich mit inhaltlichen und aktuellen Fragen auseinander, plant Lager und Veranstaltungen, bespricht die Entwicklung des Stammes und reflektiert Erlebnisse. Die Leiterrunde ist gemeinsam unterwegs für das Zusammenleben des ganzen Stammes.